Der vortragende Landeskriminalbeamte Erich Bruckschwaiger konzentrierte sich in seiner Präsentation auf vier Kernpunkte:
Einbrüche ins Eigenheim, Einbruck oder Diebstahl von Autos, Bankomat-Delikte und Betrug.
Gleich zu Beginn räumte Bruckschwaiger mit den gängigen Missverständnissen oder falschen Informationen auf. "Ein reiner Anruf bei der Polizei kostet nicht" Und wenn sie keinen akuten Notfall haben, aber gerne mit der örtlichen Polizei sprechen wollen, müssen sie statt 133 einfach 059-133 wählen.
Die gängige Vorstellung, dass Einbrüche mitten in der Nacht passieren, räumte der Sicherheitsexperte ebenfalls aus. "Das passiert wirklich ganz selten. Vormittags und in der Dämmerung ist es viel gefährlicher. Am Vormittag sind nämlich auch Frauen, die nicht berufstätig sind, nicht zu Hause. Sie bringen häufig die Kinder zur Schule oder sind einkaufen. Und abends ist für Einbrecher leicht erkennbar, dass niemand dahime ist, wenn kein Licht brennt", sagt Bruckschwaiger.
Aufgrund seiner zehntelangen Erfahrung konnte Chefinspektor Bruckschwaiger einige Tipps und Verhaltensregeln anbieten. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die man
beachten sollte. Ein wichtiger Punkt wäre die Nachbarschaftshilfe: Wenn ein verdächtiges
Fahrzeug in der Gasse steht usw. soll man sich nicht davor scheuen die Polizei zu rufen.
Auch die ortsansässige Sicherheitsfirma Weitmann-Security war bei diesem Vortrag anwesend und konnte im Anschluss die interessierten Teilnehmer zum Thema Alarmanlagen beraten.




